Salvatorkirche

Aktuell

 
Eckpunkte der erweiterten Konzeption zur Wiederermöglichung der gemeindlichen Arbeit
 
 

3. September - 31. Dezember Uhr

Ausgangssituation

Mitte März 2020 ist durch die Corona-Pandemie das gemeindliche Leben der Kirchengemeinde Alt-Duisburg heruntergefahren worden – bis fast zum völligen Stillstand. Ende Mai hat das Presbyterium eine erste Konzeption zur Wiederermöglichung von Präsenzgottesdiensten in der Salvatorkirche und der Lutherkirche verabschiedet.
Leitend für unsere Überlegungen sind weiterhin das Eckpunktepapier der EKD, die jeweils aktualisierten Empfehlungen der EKiR, die Hinweise des Krisenstabes des Ev. Kirchenkreises Duisburg sowie die Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW.

 
Kanzelrede soll nachgeholt werden
 
 

22. November || 17:00 Uhr

Am Sonntag, 21. Juni 2020 hätte Prof. Dr. Barbara Buchenau von der Kanzel der Salvatorkirche reden sollen. Damit möglichst vielen Menschen den Vortrag der Prorektorin der Universität Duisburg-Essen für Gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationale in dem Gotteshaus verfolgen können, wurde er wegen der Corona-Virus-Krise auf planungssichere Zeiten verschoben.
Das Thema der Amerikanistin und Kulturwissenschaftlerin wird aber bleiben und auch in einem Jahr noch aktuell sein: „Die gesellschaftliche Verantwortung von Wissenschaft und Forschung in Zeiten von Fake-News.“
Die nächste Kanzelrede in der Salvatorkirche soll Dr. Mark Benecke am Sonntag, 22. November 2020 um 17 Uhr halten. Der aus den Medien bekannte Kriminalbiologe und Rechtsmediziner beschäftigt sich dann in dem Gotteshaus mit dem für die dunkle Jahreszeit passenden Thema „Was kommt nach dem Tod?“ Der Eintritt ist wie immer frei, das Platzangebot aber begrenzt. Und: Kurzfristige Änderungen wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie sind nicht ausgeschlossen.
Übrigens: Das Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg anlässlich des 400 jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu nehmen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert Dr. Gregor Gysi und Katrin Göring-Eckardt getan.