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Ausstellung: Padao >>Werden<<

12. April - 18. Mai

Scheint der menschliche Lebensweg doch einer des Werdens hin zum Vergehen zu sein, von der Geburt zum Tod, so verkehrt es sich mit einem christlich-gläubigen Blick. Die Gewissheit, dass aus dem Tod heraus die Auferstehung geschieht, ist für uns als Christinnen und Christen eine Kraft, die das Leben in einer neuen Dimensionalität leben lässt.
Es ist eine überschreitende Überzeugung die sich nach vorne hin öffnet und nicht mehr verschließt.

Nach Ostern soll sich der Blick nunmehr weiten auf ein Werden hin, das die Zukunft neu erschließt. In krisenhafter Weltzeit ist es sicherlich gut, nicht alleine im Vergehensprozess zu verharren, sondern die Visionen neu zu entdecken, die das Leben in seinen Möglichkeiten und Hoffnungen auf Zukunft hin entdecken lässt. Da das oftmals schwerfällt, da die Befürchtungen und Ängste das Helle nicht mehr leuchten lassen, kann uns die Kunst mit ihren Blickrichtungen den Horizont erweitern.

Walter Padao, seiner Profession nach Künstler und Maler lebt und arbeitet nach Studien an den Kunsthochschulen Kassel, Bologna und Nürnberg heute in Düsseldorf und Darmstadt. Er ist ein Meisterschüler von Prof. Johannes Grützke, dem Mitbegründer der „Schule der neuen Prachtigkeit“. Padao hat seinen eigenen Stil entwickelt und arbeitet seit den 1990er-Jahren interdisziplinär mit Künstlern, Musikern, Tänzern und Architekten zusammen.
Er erforscht Zeit, Bewegung und Erinnerung innerhalb der gegenständlichen Malerei. Dabei verbindet er klassische Bildfragen mit Einflüssen aus Performance, Musik und medialen Techniken und versteht das Gemälde als einen dynamischen Prozess zwischen Ereignis und fortwährendem Geschehen. Verarbeitet wird das direkt Sichtbare, also vermeintlich „Reale“, er nimmt Spuren der eigenen Geschichte auf, vage Erinnerungen, Vorstellungen, Träume und alles das landet im Schmelztiegel seiner Malerei die die Gegenwärtigkeit einzufangen und abzubilden versucht.
So entstehen visionäre Bilder, die einen mitnehmen auf eine Reise hin zum Werden.

Um das „Werden“ miterleben zu können, wird Walter Padao den Hohen Chor der Salvatorkirche in der Zeit von Mittwoch, dem 8. bis zum Samstag, dem 11. April in sein Offenes Atelier verwandeln. Jeweils in der Zeit von 16 bis 17 Uhr werden großformatige Leinwände das aufnehmen, was der Künstler dann zur Vernissage, neben anderen seiner Werke, am Sonntag, dem 12. April in der Salvatorkirche zur Ausstellung bringen wird. Die Vernissage beginnt an diesem Sonntag mit einem Gottesdienst um 10 Uhr in dem Pfarrer Martin Winterberg eines der Bilder unter der Überschrift des „Werden“s in der Predigt betrachten und biblisch hinterlegt reflektieren wird. Danach (gegen 11 Uhr) wird die Ausstellung in Gegenwart des Künstler eröffnet und bis zum 8. Mai in der Salvatorkirche zu den üblichen Offnungszeiten zu sehen sein.
Somit lassen Sie sich einladen zum „Offenen Atelier“, beobachten den Werdensprozess des Werkes und kommen mit dem Künstler ins Gespräch, sowie am 12. April zum Vernissage-Gottesdienst und der Ausstellung der Werke bis in den Mai.

Details

Beginn:
12. April
Ende:
18. Mai
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Salvatorkirche
Burgplatz
Duisburg, NRW 47051 Deutschland
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