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Im Ränkespiel der Reformation

23. Oktober || 10:00 - 11:00

Vorlaufender Gottesdienst in der Salvatorkirche zur Mercator-Matinee über Karl V.

Mitten in der Zeitenwende vom Mittelalter zur Neuzeit herrschte der Habsburger Kaiser Karl V. über Europa. Dieses aber keineswegs unumstritten. Am Ende verhedderte er sich in den Ränkespielen unterschiedlicher Herrschaftinteressen verschiedener Akteure seiner Zeit. Eine Zeit des Aufbruchs, die er zu strukturieren versuchte. Eines Aufbruchs, der auch durch die Wirren der Reformation geprägt war.

Anhand des großartigen Panorama-Bildes in Bad Frankenhausen von Werner Tübke auf einer 123m langen Leinwand, der diese Zeit unter dem Hauptaspekt des „Deutschen Bauernkrieges“ als Monumentalgemälde in der Mitte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhundert gestaltete, greift Pfarrer Martin Winterberg in seiner Predigt am Sonntag, dem 23. Oktober, um 10 Uhr die Thematik der Zeitenwende auf.

Das Herrschaftsverständnis damaliger Zeit und biblische Begründungszusammenhänge versuchte diese Umbruchszeit miteinander in Einklang zu bringen. Prägende Verknüpfungen sehen in der säkularisierten Jetztzeit anders aus. Dennoch lässt sich fragen, worin eine innere Begründetheit für eine Zeitenwende zu Beginn des 21.Jahrhunderts sich finden lässt. Kann hier auch noch auf christlich-ethische Momente zurückgegriffen werden?

Details

Datum:
23. Oktober
Zeit:
10:00 - 11:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Salvatorkirche
Burgplatz
Duisburg, NRW 47051 Deutschland
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