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Salvatorkirche

Aktuell

Turmsanierung an der Salvatorkirche beginnt

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SALVATORKIRCHE || 7. Januar || 12:00 Uhr

Seit vier Jahren ist das Hauptportal der Salvatorkirche geschlossen, denn der Turm des über 700 Jahre alten Gotteshauses ist sanierungsbedürftig. Ein sechs Meter hohes Bauschild vor der Kirche weist auf die nun anstehenden Renovierungsarbeiten hin. Pfarrer Martin Winterberg und Baukirchmeister Helmut Becker sind froh, dass die Arbeiten an dem Duisburger Wahrzeichen bald beginnen. Den Anfang macht im Januar der Aufbau des Baugerüstes, mit dessen Hilfe die Schäden beseitigt werden können und die Sanierung im Mai 2020 abgeschlossen werden kann. Die Kosten für die Renovierung belaufen sich auf 3,1 Millionen Euro; eine Summe, die die unsere Kirchengemeinde alleine nicht aufbringen kann. Durch Unterstützung des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg (800.00 Euro), durch die Förderung durch die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (50.000 Euro) und die Förderung durch den Bund mit 1,5 Mio. Euro kamen bisher insgesamt 2,35 Mio. Euro zusammen. Zudem engagieren sich Gemeindeglieder und Bürgerinnen und Bürger der Stadt Duisburg mit 336.000 Euro Spendengeldern für den Erhalt der Salvatorkirche. Das sind mehr als 10% der Bausumme, für die das Presbyterium der Gemeinde allen Spenderinnen und Spendern herzlich dankt. Ein in der Salvatorkirche aufgebauter Spendenturm zeigt an, wie viel Geld schon gesammelt wurde. Für eine Spende ab 100 Euro gibt es am Turmmodell einen Baustein, auf dem der Name der Spender vermerkt ist. So soll der Spendenturm Stück für Stück weiter wachsen.
Wer mithelfen will, dessen Spende wird gerne entgegengenommen auf dem Konto der Ev. Kirchengemeinde Alt-Duisburg, IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14, Stichwort: Turmsanierung Salvatorkirche. Weitere Informationen: Pfr. Martin Winterberg, Tel.: 0203-311176.

 

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Salvatorkirche

Gottesdienste

 
Gottesdiensttermine

Januar 2019

GOTTESDIENST
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20. Januar || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrerin Esther Immer

GOTTESDIENST
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27. Januar || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrer Martin Winterberg

Februar 2019

GOTTESDIENST
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3. Februar || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrer Stephan Blank

GOTTESDIENST
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17. Februar || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrer Stephan Blank

GOTTESDIENST
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24. Februar || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrer Martin Winterberg

März 2019

GOTTESDIENST
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3. März || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrer Stefan Korn

Salvatorkirche

Konzerte und Musik

KANTOR


Marcus Strümpe studierte in Essen und Trossingen. In Essen war er Chorassistent von Prof. Ralf Otto. Dirigierkurse bei Sergiu Celibidache und Frieder Bernius schlossen sich an. Er ist seit 2007 Kantor der Duisburger Salvatorkirche mit ihrer Kuhn-Orgel, die er auf einer CD mit Werken von Cochereau, Gershwin, Bach u.a. portraitierte. Mit der Salvatorkantorei führt er neben der klassischen Chorliteratur von Bach über Bruckner bis Bernstein auch unbekanntere Werke auf. Darüber hinaus arbeitet er als Leiter des Philharmonischen Chores mit den Duisburger Philharmonikern sowie Gastdirigenten (Lorin Maazel, Axel Kober, John Fiore u.a.) zusammen und ist dem Orchester ebenfalls als Organist verbunden. Strümpe ist einer der Kuratoren der neuen Konzertsaalorgel in der Duisburger Mercatorhalle, deren Planung und Bau er begleitet hat.

KONTAKT

Wenn Sie mit unserem Kantor Kontakt aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an:
 
Marcus Strümpe
Salvator-Musikbüro Junkernstraße 4
47051 Duisburg
Tel.: 0203 287431
E-Mail: kantor [at] salvatorkirche [punkt] de

Musikalisches Programm

März 2019

André Gill (Quelle: wikipedia.de)

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3. März || 17:00 Uhr

Carnevale Venezia

Heitere Klavier- und Ensemblemusik von Gioacchino Rossini
Ensemble SalVocal, Dirk Wedmann, Klavier
Moderation und Ltg.: Marcus Strümpe
Eintritt: 12.-/8.-

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24. März || 17:00 Uhr

Benjamin Britten: War-Requiem

1939 – 2019: 80 Jahre 2. Weltkrieg. Schirmherr: Ministerpräsident Armin Laschet

Ingabritt Andersson, Sopran; Corby Welch, Tenor; Stefan Adam, Bariton. Kantorei der Salvatorkirche, Philharmonischer Chor Duisburg, Kinder der Singschule St. Petri, Mülheim (Ltg.: Gijs Burger), Mitglieder der Duisburger Philharmoniker
Ltg.: Marcus Strümpe

Karten von 8 bis 24 Euro ab sofort im Vorverkauf und hier. Restkarten an der Abendkasse. Videoübertragung

– Ermöglicht durch die Peter Klöckner-Stiftung, die Stiftung „Salvatorkirchenmusik“ und den Landesmusikrat.

Brittens War-Requiem ist eine der erschütterndsten Anti-Kriegsmusiken überhaupt. Konzipiert für Chor, zwei Orchester, Solisten, Kinderchor und Orgel stellt es dem lateinischen Messtext Anti-Kriegsgedichte von Winfied Owen, einem Soldat der im ersten Weltkrieg fiel, gegenüber. Das großbesetzte Meisterwerk des 20. Jahrhunderts ist zum ersten Mal in der Salvatorkirche zu hören.

April 2019

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19. April || 17:00 - 18:00 Uhr

Karfreitagsmusik

Marcel Dupré: Le chemin de la croix (Der Kreuzweg)

Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider, Orgel

Eintritt: 10 Euro/bis 25 Jahre frei

Duprés Werk gehört zu den eindrucksvollsten Vertonungen des Kreuzweges Jesu. Es illustriert in bildhafter Sprache die Stationen des Karfreitagsgeschehens bis zur Grablegung. Für den Theologen, Organisten sowie Vorsitzenden des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes Wolfgang Bretschneider ist es das zentrale Werk zur Passion Jesu, welches er in jedem Jahr aufführt.

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21. April || 10:00 - 11:00 Uhr

Ostermusik

Heinrich Schütz: Aus „Symphonia sacrae“ für Solo, zwei Violinen und Continuo

weitere Termine

Mai 2019

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30. Mai || 10:00 - 11:00 Uhr

ARD-Fernseh-Gottesdienst an Himmelfahrt

der Kindernothilfe e.V.

Chor der Singschule St. Petri, Mülheim, Ltg.: Gijs Burger. Orgel: Marcus Strümpe. Predigt: Präses Manfred Rekowski, Katrin Weidemann

Juni 2019

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9. Juni || 10:00 Uhr

Pfingstmusik

Triosonaten von Arcangelo Corelli (1653-1713)

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16. Juni || 18:00 - 19:00 Uhr

Eröffnungskonzert Orgelfestival.Ruhr2019

Graham Barber, Großbritannien

Videoübertragung, Einführung 17.45 Uhr, kl. Empfang im Anschluss

www.orgelfestival-ruhr.de

Eintritt: 10 Euro, Schüler+Studenten frei

Graham Barber gilt seit seinem Debut in der Royal Albert Hall 1979 zu den führenden Organisten Englands. Bekannt wurde er duch unzählige CDs mit ungewöhnlichen Programmen, u.a. bei der legendären Serie „Great European Organs“ des Labels Priory.

 

August 2019

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25. August || 18:00 - 19:00 Uhr

Orgelfestival.Ruhr2019

Marcus Strümpe, Orgel

„Leipzig – New York und zurück“

Werke von Bach, Barber, Gershwin, Karg-Elert

Videoübertragung, Einführung 17.45 Uhr, kl. Empfang im Anschluss

www.orgelfestival-ruhr.de

Eintritt: 10 Euro, Schüler+Studenten frei

 

Musikalisches Programm als PDF-Download

Salvatorkirche

Führungen

KONTAKT

Wenn Sie eine individuelle Führung vereinbaren, oder als Kirchenführer*in arbeiten möchten, wenden Sie sich bitte an:

Pfarrer Martin Winterberg
Tel.: 0203 311176
E-Mail: martin [punkt] winterberg [at] ekir [punkt] de

Führungen durch die Salvatorkirche

An jedem ersten Sonntag im Monat findet von 15 bis 16 Uhr eine Kirchenführung statt. Sie wird von ehrenamtlichen Kirchenführern geleitet, die Sie über die Geschichte, Baustil und die Fenster der Salvatorkirche informieren. Der Eintritt hierzu ist frei.

Führungen nach Vereinbarung: 

für Schulklassen, touristische Gruppen, Betriebsführungen – gegen freiwillige Spende.

Schwerpunktthemen:

Geschichte der Salvatorkirche
Architektur – Theologie
Kirchenfenster
Christlich – jüdischer Dialog
Orgel

 

Salvatorkirche

Geschichte und Architektur

 

Theodor Weber: Marktplatz Duisburg 1850 (Quelle: wikipedia)
Rathaus und Salvatorkirche 1925 (Quelle: wikipedia)
Mercator-Epitaph

Zur Geschichte

Um 800 gründen die Franken, bedingt durch die günstige Verkehrslage an Rhein und Hellweg, auf dem Burgplatz eine Königspfalz als Verwaltungszentrum. Die Holzkapelle, die zu der Pfalz gehört, ist Vorgängerin der heutigen Salvatorkirche. Um 900 wird sie im Heberegister der Abtei Prüm in der Eifel urkundlich erwähnt. Um 1000 ersetzt man die Holzkapelle durch einen romanischen Steinbau.

12. und 13. Jahrhundert

1254 übernimmt der Deutschritterorden das Patronat über die Kirche. Die Ritter erbauen, unter Einbeziehung des romanischen Grundrisses, eine dreischiffige, gotische Pfeilerbasilika. Im Laufe von vielen Jahren wird das Gotteshaus ausgeschmückt, unter anderem mit einem Chorgestühl, der Salvatorstatue, elf Apostelfiguren, einem Taufstein und dem Sakramentenhäuschen befinden sich heute noch in der Kirche.

14. und 15. Jahrhundert

Am Palmsonntag 1467 brennt der Kirchturm ab. Im gleichen Jahr erfolgt die Grundsteinlegung für einen neuen Turm, der im Jahr 1493 wieder aufgebaut ist. Er hat eine Höhe von 106 Metern und dient der Stadt als Wachturm.

16. und 17. Jahrhundert

1571 wird die Kirche evangelisch. 1594 stirbt der Kartograph Gerhard Mercator und wird in der Kirche beigesetzt. 1610 tagt die 1. Generalsynode der reformierten Gemeinden der Herzogtümer Jülich, Kleve und Berg in der Salvatorkirche. Es werden Beschlüsse gefasst, die noch heute zentraler Bestandteil der Kirchenordnung des Evangelischen Kirche im Rheinland sind. 1655 findet in der Salvatorkirche die Gründungsfeier der 1. Evangelischen Universität Preußens statt, Gründungsrektor ist der Theologieprofessor Johannes Clauberg. (Epitaph in der Südkapelle)

20. Jahrhundert

Am 13. Mai 1943 sucht ein verheerender Bombenangriff auf Duisburg die Salvatorkirche heim. Der brennende Kirchturm stürzt auf das Langhaus und die Kirche brennt völlig aus. 1960 ist der Wiederaufbau abgeschlossen. Von 1989 bis 2002 erfolgt eine Generalsanierung der Salvatorkirche. Eine neue Orgel der Schweizer Firma Kuhn wird am Michaelissonntag 2002 in Dienst genommen.

Mercator-Epitaph

Eine steinerne Gedenktafel in der Südkapelle erinnert an Gerhard Mercator. Der Kartograph wurde bekannt durch die nach ihm benannte „Mercator-Projektion“ und die Entwicklung des Atlas als Kartensammlung. Der 1512 in Flandern geborene Mercator hat in unmittelbarer Nähe der Salvatorkirche gelebt und gearbeitet; 1594 wurde er in der Salvatorkirche beigesetzt. Das Bild auf dem Epitaph zeigt Gerhard Mercator ungefähr ein Jahr vor seinem Tod. Die zahlreichen weiteren Epitaphien in der Kirche sind bedeutenden Duisburger Bürgern gewidmet, von denen die meisten in der Kirche begraben wurden.

Die Fenster der Salvatorkirche

Das Fensterkonzept der Salvatorkirche beginnt 1955 mit der Gestaltung der drei großen Fenster im Hohen Chor. Gearbeitet nach Entwürfen von Karl Hellwig zeigen die Fenster die Paradiesgeschichte aus Genesis 2 (linkes Fenster) und Szenen aus der Geschichte der jungen Christenheit, z.B. das Pfingstwunder aus Apg 2 (rechtes Fenster). Im Mittelpunkt des geosteten Chorraums steht das „Salvatorfenster“. Dieses zentrale Fenster zeigt oben Jesus Christus als „salvator mundi“, als auferstandenen Retter der Welt. Darunter sind Szenen aus dem Leben Jesu zu erkennen.

Die Entwürfe zu den Fenstern in den Seitenschiffen der Kirche stammen zum großen Teil von Claus Pohl. Die Fenster der Nordseite (links vom Haupteingang) sind einzelnen Büchern und Themen des Neuen Testaments gewidmet (Johannesevangelium, Markusevangelium, Brief des Paulus an die Korinther, Lukasevangelium und Matthäusevangelium), die Fenster der Südseite (rechts vom Haupeingang) erzählen von prophetischen Gestalten der hebräischen Bibel (Hesekiel, Jeremia, Amos, Jesaja und Abraham).

Die Taufe Jesu von Claus Pohl
Das Tauffenster von Berthold Jahnke

Architektur

Die Salvatorkirche ist eine gotische Basilika mit einem dreischiffige, sechsjochigen Langhaus. An die Vierung schließen sich einjochige Querschiffe an. Der zweijochige Chor hat einen polygonalen 5/8-Schluss. Die südliche Seitenkapelle entspricht in ihrer spätgotischen Form der des Chores. Das Maßwerk zeigt reichen Fischblasenschmuck. Das Mauerwerk ist aus hellgrauem Tuffstein gefertigt. Das Kirchendach ist mit dunklem Schiefer gedeckt.

Das Strebewerk am Langhaus ist ein Schmuck der historisierenden Gestaltung zu Beginn des 20. Jh. Statisch wäre es nicht erforderlich. Ebenso stammen die gemauerten Giebel der Querschiffe aus dieser Zeit.

Der Turm hatte zeitweilig eine Höhe von 112 Metern. Er wurde erstmals 1367 fertig gestellt und ruht auf vier mächtigen Pfeilern im Westteil der Kirche. Die Westwand des Turmuntergeschosses präsentiert ein beachtliches Fenster zum Alten Markt hin. Den heutigen Abschluss des Turmes bildet ein oktogonales Glockengeschoss von 1903. Der zugehörige neogotische Turmhelm wurde im 2. Weltkrieg zerstört.

 
 

Folder Salvatorkirche
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Broschüre Salvatorkirche Für 4,00 EUR in der Kirche erhältlich
 
 

Anreise

Salvatorkirche

Anreise

Salvatorkirche Duisburg
Burgplatz 19
47051 Duisburg
Öffnungszeiten:

Dienstag – Samstag 9 – 17 Uhr
Sonntag (nach dem Gottesdienst) 11 – 13 Uhr
Montag geschlossen
Führungen
An jedem ersten Sonntag im Monat findet von 15 bis 16 Uhr eine Kirchenführung statt. Sie wird von ehrenamtlichen Kirchenführern geleitet, die Sie über die Geschichte, Baustil und die Fenster der Salvatorkirche informieren. Der Eintritt hierzu ist frei.
Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg
Am Burgacker 14-16
47051 Duisburg