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Salvatorkirche

Aktuell

 
Handys für die Umwelt
 
 

2. Januar - 31. März Uhr

Eine Aktion der Kirchengemeinde Alt-Duisburg
Sie haben noch ein altes Handy in der Schublade liegen und wissen nicht, wo Sie es entsorgen sollen? Die Gemeinde Alt-Duisburg hilft Ihnen!
Im neuen Jahr werden Sie in der Salvatorkirche zu den Öffnungszeiten eine Box vorfinden, in der Sie Ihr altes Handy entsorgen können. Wichtig ist, dass Sie zuvor private Daten gelöscht und alle Sim- und Speicherkarten entfernt haben. Der Akku muss sich im Handy befinden. Gerne können Sie auch Ladekabel und –stecker mit abgeben.
Die Entsorgung erfolgt über die Deutsche Umwelthilfe (DUH), einer gemeinnützigen, politisch unabhängigen Organisation, die den Erlös aus den Wertstoffen in Umweltprojekte auf nationaler und europäischer Ebene spendet.
Wenn also ein neues Handy unterm Tannenbaum liegt: das alte muss nicht nutzlos in der Schublade verschwinden. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich auf der Internetseite der DUH informieren (www.duh.de).

 
Kommen Sie zur Wahl und machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch!
 

1. März Uhr

Jedes Mitglied der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, das mindestens 16 Jahre alt ist. Auch Jüngere können wählen, wenn sie bereits konfirmiert sind.
Da die Zahl der Presbyterstellen auf 12 Personen beschränkt ist, können Sie maximal 12 Personen Ihre Stimme geben.
Alle wahlberechtigten Mitglieder werden rechtzeitig vor der Wahl durch eine schriftliche Wahlbenachrichtigung zur Teilnahme an der Wahl eingeladen. Wir haben dazu die Gemeinde in drei Stimmbezirke eingeteilt, um Ihnen möglichst kurze Wege zu ermöglichen.

Mitglieder der Kirchengemeinde, die verhindert sind, ihre Stimme persönlich abzugeben, können ihr Wahlrecht durch eine Briefwahl ausüben. Denn wir wollen, dass sich möglichst viele an der Wahl beteiligen. Für eine Briefwahl können Sie persönlich oder von Ihnen bevollmächtige Personen die Ausgabe der Briefwahlunterlagen beantragen. Anträge nehmen Mitglieder des Presbyteriums oder das Verwaltungsamt entgegen. Die Anträge zur Briefwahl müssen bis spätestens zum 26. Februar 2020 eingegangen sein.

Das Presbyterium - allgemeine Informationen
Das Presbyterium ist das Leitungsgremium einer Kirchengemeinde in der Ev. Kirche im Rheinland. Dazu wählen die stimmberechtigten Gemeindeglieder alle vier Jahre Menschen, die zur Leitung und zum Aufbau der Kirchengemeinde geeignet sind.

Die gewählten Gemeindeglieder leiten die Kirchengemeinde gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrer sowie mit ebenfalls von den Gemeindegliedern gewählten beruflich Mitarbeitenden. Sie geben ihrer Gemeinde ein Gesicht, auch in geistlicher Hinsicht, sie bestimmen etwa die Gottesdienstordnung, legen Schwerpunkte und Aufgaben der Arbeit fest, entscheiden über die Finanzen und das Personal und besetzen Pfarrstellen.

 

 

 

 

Salvatorkirche

Gottesdienste

 
Gottesdiensttermine

Februar 2020

GOTTESDIENST
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2. Februar || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrer Martin Winterberg

GOTTESDIENST
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9. Februar || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrer Stephan Blank

GOTTESDIENST
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16. Februar || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrer Martin Winterberg

GOTTESDIENST MIT ABENDMAHL
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23. Februar || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrer Stephan Blank

März 2020

GOTTESDIENST
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1. März || 10:00 - 11:00 Uhr

Pfarrerin Esther Immer

Salvatorkirche

Konzerte und Musik

KANTOR


Marcus Strümpe studierte in Essen und Trossingen. In Essen war er Chorassistent von Prof. Ralf Otto. Dirigierkurse bei Sergiu Celibidache und Frieder Bernius schlossen sich an. Er ist seit 2007 Kantor der Duisburger Salvatorkirche mit ihrer Kuhn-Orgel, die er auf einer CD mit Werken von Cochereau, Gershwin, Bach u.a. portraitierte. Mit der Salvatorkantorei führt er neben der klassischen Chorliteratur von Bach über Bruckner bis Bernstein auch unbekanntere Werke auf. Darüber hinaus arbeitet er als Leiter des Philharmonischen Chores mit den Duisburger Philharmonikern sowie Gastdirigenten (Lorin Maazel, Axel Kober, John Fiore u.a.) zusammen und ist dem Orchester ebenfalls als Organist verbunden. Strümpe ist einer der Kuratoren der neuen Konzertsaalorgel in der Duisburger Mercatorhalle, deren Planung und Bau er begleitet hat.

KONTAKT

Möchten Sie zu den Konzerten per e-mail eingeladen werden oder ein Jahresprogramm zugeschickt  bekommen? Dann schreiben Sie oder rufen an:

Salvator-Musikbüro

Junkernstraße 4
47051 Duisburg
Tel.: 0203 287431
E-Mail: musik(at)salvatorkirche.de

Möchten Sie mitsingen?

Auf dem Programm stehen in nächster Zeit Beethovens C-Dur Messe und seine Chorfantasie sowie Haydns Schöpfung.

Proben: Donnerstags von 19.30 bis 21.30 im Calvinhaus, Am Burgacker 39, 47051 Duisburg

Probenplan 1.HJ 2020

Musikalisches Programm

Februar 2020

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1. Februar || 18:00 - 19:00 Uhr

Evensong

Musikalische Abendandacht in anglikanischer Tradition

Chöre der Singschule St. Petri Mülheim, Ltg.: Gijs Burger

Werke von Stanford, Britten, Purcell u.a.

Eintritt frei

Unter dem Dach der „Singschule an der Petrikirche“ finden zurzeit ca. 160 Kinder und Jugendliche in neun Gruppen eine sängerische Heimat. Die sängerische und musikalische Ausbildung sowie das Chorsingen in Proben und Aufführungen bilden den Grundstein der musikalischen Arbeit.

März 2020

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22. März || 17:00 - 18:30 Uhr

Festkonzert: 250 Jahre Beethoven

L. v. Beethoven:  Messe C-Dur, Chorfantasie

Hermann Goetz: Psalm 137 für Soli, Chor und Orchester

 

Luisa Imorde, Klavier

Romana Noack, Sopran, Franziska Orendi, Alt, Cezar Dima, Tenor, Sebastian Klein, Bass

Kantorei der Salvatorkirche, Mitglieder der Duisburger Philharmoniker

Ltg.: Marcus Strümpe

Karten zu 22/20.- (Mittelschiff) und 16/erm. 8.- (Seitenschiffe) ab soforthier.  (westticket.de).  Restkarten an der Abendkasse. Videoübertragung

-Ermöglicht durch die Peter Klöckner-Stiftung-

Im Rahmen der „Duisburger Akzente“

April 2020

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10. April || 10:00 - 11:00 Uhr

Musik an Karfreitag

Chormusik mit der Salvatorkantorei

Werke von Bach u.a.

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10. April || 17:00 - 18:00 Uhr

Karfreitagsmusik: „Trotz dem alten Drachen“

Werke von J.S.Bach

Kreuzstabkantate, Kantate „Ich habe genug“, Motette „Jesu meine Freude“

Peter Rembold, Bass
Ensemble SalVocal
Instrumentalsolisten der Duisburger Philharmoniker
Ltg.: Marcus Strümpe
Eintritt 12/erm 8 Euro

Drei vokale Meisterwerke Bachs stehen auf dem Programm der diesjährigen Karfreitagsmusik. Seine beiden Solo-Kantaten gehören zu den ergreifendsten ihrer Gattung und sind bis heute im Repertoire aller großen Solosänger. Die Motette über das Lied „Jesu meine Freude“ besteht aus einer abwechslungsreichen Folge drastischer Bilder, die Bach genial am Text entlang entwickelt.

 

weitere Termine

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12. April || 10:00 - 11:00 Uhr

Ostermusik

Musik für Cello und Orgel

Daniel Hofmann, Cello

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25. April || 18:00 - 19:30 Uhr

Konzert mit dem Rotary-Orchester Deutschland

Werke von W.A. Mozart (Hornkonzert Es-Dur, Sinfonie A-Dur)

Joachim Pfannschmidt, Horn, Dirigent:  Peter Goller

Eintritt 15 Euro, Spendenbitte am Ausgang für Musik in Duisburger Kindergärten

Die Liebe zur Musik verbindet die Mitglieder des Rotary-Orchesters Deutschland. Dreimal im Jahr treffen sich die versierten Amateur-Musiker, um unter der professionellen Leitung von Chefdirigent Rasmus Baumann ein vollständiges Konzertprogramm zu erarbeiten. Der Erlös der Konzerte kommt regionalen, zumeist sozialen Projekten uneingeschränkt zu Gute. Durch das hohe Engagement des Rotary-Orchesters Deutschland war es möglich, in bisher 100 Konzerten eine Summe von fast 900.000 Euro einzuspielen.

Mai 2020

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10. Mai || 10:00 - 11:00 Uhr

Musik zum Sonntag Cantate

Vokalmusik von G.P. da Palestrina

Salvocalisten

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17. Mai || 17:00 - 18:00 Uhr

Konzert mit der Kölner Kantorei

Ltg.: Georg Hage
Werke u.a. von Stephen Dobrogosz (Messe) und Jonathan Dove (The passing of the year)
Kollekte am Ausgang

Die Kölner Kantorei ist der Garant für a-cappella-Musik auf höchstem Niveau. Seit über fünf Jahrzehnten begeistert sie Publikum und Kritik mit ihrem viel gerühmten Ensembleklang und innovativen Programmkonzeptionen. Ihr Repertoire umfasst Werke vom Barock bis in die Gegenwart. Mit großem Erfolg konzertierte die Kölner Kantorei unter Leitung von Georg Hage zuletzt im Rahmen des Kölner Acht Brücken Festivals im WDR Funkhaus, m neuen Bochumer Konzerthaus sowie in der Kölner Philharmonie.

Juni 2020

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14. Juni || 17:00 - 18:00 Uhr

Eröffnungskonzert Orgelfestival.Ruhr2020

Jean Baptiste Robin, Versailles (F)
Videoübertragung, Einführung 17.45 Uhr, kl.  Empfang im Anschluss

Werke von Lully, Debussy, Dupré: (Esquisse 2) u.a.

Eintritt:  10 Euro, Schüler+Studenten frei. www.orgelfestival-ruhr.de

Der 1976 geborene Jean Baptiste Robin ist ein weltweit gefeierter Orgelvirtuose. Neben seiner Solokarriere, die ihn in die großen Musikzentren der Welt geführt hat, ist er ein erfolgreicher Komponist, dessen Werke von bedeutenden Orchestern gespielt werden. Robin ist Professor am Konservatorium von Versailles und Organist der Chapelle Royal des Schlosses von Versailles, dort wo auch schon der große Francois Couperin tätig war.

August 2020

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16. August || 17:00 - 18:00 Uhr

Orgelfestival.Ruhr2020

Marcus Strümpe, Orgel

Videoübertragung, Einführung 17.45 Uhr, kl. Empfang im Anschluss

www.orgelfestival-ruhr.de

Eintritt: 10 Euro, Schüler+Studenten frei

September 2020

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13. September || 17:00 - 18:00 Uhr

Tag des offenen Denkmals: „Acht Hände für ein Halleluja“

Konzert für vier Orgeln im Rahmen des deutschen Orgeltags

Daniela Grüning, Jürgen Kuns, Ansgar Schlei, Marcus Strümpe, Orgel

Werke von Bruhns, Soler u.a.

Eintritt frei, Kollekte am Ausgang

Oktober 2020

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17. Oktober || 17:00 - 18:00 Uhr

Orgelkonzert: „Pop und co“

An der Kuhn-Orgel: Michael Schütz (Berlin)
Eintritt VK 11/ AK 14/ ermäßigt 10.-
-Eine Veranstaltung des ido-Festivals Düsseldorf-

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr entführt Michael Schütz (Berlin) die Zuhörer nochmal in die Welt der populären Hits aus Pop, Rock und Filmmusik! Durch den Klang der Pfeifenorgel erhalten Pop-Songs der 60er und 70er Jahre eine individuelle und spannende Aura: Kirche wird verbunden mit der Erinnerung an unsere Jugendzeit. Das Konzert ist geeignet für Jung und Alt, Orgelfreunde und Pop-Begeisterte und gerade auch für kirchenferne Menschen, die hier auf eine moderne und unterhaltsame Art an Orgelmusik herangeführt werden.

November 2020

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8. November || 17:00 - 18:00 Uhr

J.S.Bach: Sonaten für Violine solo

Konzert I: Teile I-III

Aus Anlaß der Entstehung vor genau 300 Jahren spielt Prof. Vesselin Paraschkevov sämtliche Sonaten und Partiten für Violine solo von J.S.Bach

Eintritt frei, Kollekte am Ausgang

 

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15. November || 17:00 - 18:00 Uhr

J.S.Bach: Sonaten für Violine solo

Konzert II: Teile IV-VI

Aus Anlaß der Entstehung vor genau 300 Jahren spielt Prof. Vesselin Paraschkevov sämtliche Sonaten und Partiten für Violine solo von J.S.Bach

Eintritt frei, Kollekte am  Ausgang

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29. November || 17:00 - 18:00 Uhr

Adventsliedersingen

Blechbläserensemble „Kopernikus-Brass“, Ltg.: Christian Blinkert; Kantorei der Salvatorkirche, Ltg.: Marcus Strümpe

Vor der Veranstaltung spielen die Blechbläser auf dem Rathausbalkon Adventschoräle.

Eintritt frei, Spende am Ausgang für das Mädchenheim in Laar

Dezember 2020

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6. Dezember || 15:00 - 15:30 Uhr

Advent mit der Königin

30min. Orgelmusik mit anschl. Kirchenführung

Andreas Lüken (Lutherkirche Duissern), Orgel

Eintritt frei

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12. Dezember || 17:00 - 18:30 Uhr

J.S.Bach: Weihnachtsoratorium I-III

+ Kantate 151:  Süßer Trost, mein Jesus kömmt

Charlotte Quadt-Kolhepp, Alt; Martin Koch, Tenor; Rolf Scheider, Bass

Kantorei und Orchester der Salvatorkirche, Ltg.: Marcus Strümpe

Karten zu 22/20.- (Mittelschiff) und 16/erm. 8.- (Seitenschiffe) Videoübertragung

-Ermöglicht durch die Peter Klöckner-Stiftung-

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13. Dezember || 15:00 - 15:30 Uhr

Advent mit der Königin

30min. Orgelmusik mit anschl. Kirchenführung

Stefan Madrzak (Soest), Orgel

Eintritt frei

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20. Dezember || 15:00 - 15:30 Uhr

Advent mit der Königin

30min Orgelmusik mit anschl. Kirchenführung

Wolfgang Schult (Dillenburg)

Eintritt frei

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31. Dezember || 23:00 - 23:59 Uhr

Silvester-Orgelkonzert: „Fantastisch!“

Marcus Strümpe spielt Bruhns, Buxtehude, Bach, Reger, Karg-Elert (Fantasia alla Mozart op. 101)
23.50: Übergang ins neue Jahr
00.00: Organ-Fireworks

Eintritt: 10 Euro incl. Glas Sekt

Musikalisches Programm als PDF-Download

Salvatorkirche

Führungen

KONTAKT

Wenn Sie eine individuelle Führung vereinbaren, oder als Kirchenführer*in arbeiten möchten, wenden Sie sich bitte an:

Pfarrer Martin Winterberg
Tel.: 0203 311176
E-Mail: martin [punkt] winterberg [at] ekir [punkt] de

Offene Kirche

Die Salvatorkirche ist  dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Sonntags nach dem Gottesdienst von 11.15 bis 13 Uhr.

Führungen durch die Salvatorkirche

An jedem ersten Sonntag im Monat findet von 15 bis 16 Uhr eine Kirchenführung statt. Sie wird von ehrenamtlichen Kirchenführern geleitet, die Sie über die Geschichte, Baustil und die Fenster der Salvatorkirche informieren. Der Eintritt hierzu ist frei.

Führungen nach Vereinbarung:

für Schulklassen, touristische Gruppen, Betriebsführungen – gegen freiwillige Spende.

Schwerpunktthemen:

Geschichte der Salvatorkirche
Architektur – Theologie
Kirchenfenster
Christlich – jüdischer Dialog
Orgel

Salvatorkirche

Architektur und Geschichte

Theodor Weber: Marktplatz Duisburg 1850 (Quelle: wikipedia)
Rathaus und Salvatorkirche 1925 (Quelle: wikipedia)
Mercator-Epitaph

Zur Geschichte der Salvatorkirche

Um 800 gründen die Franken, bedingt durch die günstige Verkehrslage an Rhein und Hellweg, auf dem Burgplatz eine Königspfalz als Verwaltungszentrum. Die Holzkapelle, die zu der Pfalz gehört, ist Vorgängerin der heutigen Salvatorkirche. Um 900 wird sie im Heberegister der Abtei Prüm in der Eifel urkundlich erwähnt. Um 1000 ersetzt man die Holzkapelle durch einen romanischen Steinbau.

12. und 13. Jahrhundert

1254 übernimmt der Deutschritterorden das Patronat über die Kirche. Die Ritter erbauen, unter Einbeziehung des romanischen Grundrisses, eine dreischiffige, gotische Pfeilerbasilika. Im Laufe von vielen Jahren wird das Gotteshaus ausgeschmückt, unter anderem mit einem Chorgestühl, der Salvatorstatue, elf Apostelfiguren, einem Taufstein und dem Sakramentenhäuschen befinden sich heute noch in der Kirche.

14. und 15. Jahrhundert

Am Palmsonntag 1467 brennt der Kirchturm ab. Im gleichen Jahr erfolgt die Grundsteinlegung für einen neuen Turm, der im Jahr 1493 wieder aufgebaut ist. Er hat eine Höhe von 106 Metern und dient der Stadt als Wachturm.

16. und 17. Jahrhundert

1571 wird die Kirche evangelisch. 1594 stirbt der Kartograph Gerhard Mercator und wird in der Kirche beigesetzt. 1610 tagt die 1. Generalsynode der reformierten Gemeinden der Herzogtümer Jülich, Kleve und Berg in der Salvatorkirche. Es werden Beschlüsse gefasst, die noch heute zentraler Bestandteil der Kirchenordnung des Evangelischen Kirche im Rheinland sind. 1655 findet in der Salvatorkirche die Gründungsfeier der 1. Evangelischen Universität Preußens statt, Gründungsrektor ist der Theologieprofessor Johannes Clauberg. (Epitaph in der Südkapelle)

19. Jahrhundert

Kleinere Ausbesserungsarbeiten geschahen um 1816 und um 1850: In den napoleonischen Kriegswirren musste 1815 für ein Jahr lang die Salvatorkirche als Kornspeicher herhalten, um das französische Heer zu versorgen. Der preußische Staat besorgte die anschließende Ausbesserung, die ebenfalls ein Jahr andauerte.
Der Anstrich im Inneren der Kirche sollte 1883 aufgefrischt werden. Dazu muss man wissen, dass seit der reformatorischen Zeit bis spätestens um 1790 alle Wand- und Deckengemälde vollständig mit Kalkfarbe übertüncht worden waren. An der Decke im Chorraum entdeckte man neben einigen Engeldarstellungen eine Salvatorfigur, nachdem man die Kalkhülle entfernt hatte. Christus, der „Salvator mundi“, trägt die Erdkugel in seiner Hand, die andere Hand ist zum Segen erhoben. Ein Heiligenschein ist um den Kopf herum gemalt.
Nach dieser vereinzelten Wiederentdeckung wurde der Wunsch der Gemeinde nach einer noch umfangreicheren Wiederherstellung der Salvatorkirche in den Folgejahren immer lauter und auch dringlicher. Der Verfall drohte. Der Beschluss einer Baukommission zur Renovierung fiel 1898. Die ersten Arbeiten begannen 1901. Der letzte Gottesdienst in der Salvatorkirche fand statt am 13.04.1903. Jetzt wurde in großem Stile im Inneren und an der äußeren Gebäudehülle restauriert und saniert. Die Wiedereinweihung erfolgte am 26.07.1904.

20. Jahrhundert

Am 13. Mai 1943 sucht ein verheerender Bombenangriff auf Duisburg die Salvatorkirche heim. Der brennende Kirchturm stürzt auf das Langhaus und die Kirche brennt völlig aus. 1960 ist der Wiederaufbau abgeschlossen. Von 1989 bis 2002 erfolgt eine Generalsanierung der Salvatorkirche. Eine neue Orgel der Schweizer Firma Kuhn wird am Michaelissonntag 2002 in Dienst genommen.

Mercator-Epitaph

Eine steinerne Gedenktafel in der Südkapelle erinnert an Gerhard Mercator. Der Kartograph wurde bekannt durch die nach ihm benannte „Mercator-Projektion“ und die Entwicklung des Atlas als Kartensammlung. Der 1512 in Flandern geborene Mercator hat in unmittelbarer Nähe der Salvatorkirche gelebt und gearbeitet; 1594 wurde er in der Salvatorkirche beigesetzt. Das Bild auf dem Epitaph zeigt Gerhard Mercator ungefähr ein Jahr vor seinem Tod. Die zahlreichen weiteren Epitaphien in der Kirche sind bedeutenden Duisburger Bürgern gewidmet, von denen die meisten in der Kirche begraben wurden.

Die Fenster der Salvatorkirche

Das Fensterkonzept der Salvatorkirche beginnt 1955 mit der Gestaltung der drei großen Fenster im Hohen Chor. Gearbeitet nach Entwürfen von Karl Hellwig zeigen die Fenster die Paradiesgeschichte aus Genesis 2 (linkes Fenster) und Szenen aus der Geschichte der jungen Christenheit, z.B. das Pfingstwunder aus Apg 2 (rechtes Fenster). Im Mittelpunkt des geosteten Chorraums steht das „Salvatorfenster“. Dieses zentrale Fenster zeigt oben Jesus Christus als „salvator mundi“, als auferstandenen Retter der Welt. Darunter sind Szenen aus dem Leben Jesu zu erkennen.

Die Entwürfe zu den Fenstern in den Seitenschiffen der Kirche stammen zum großen Teil von Claus Pohl. Die Fenster der Nordseite (links vom Haupteingang) sind einzelnen Büchern und Themen des Neuen Testaments gewidmet (Johannesevangelium, Markusevangelium, Brief des Paulus an die Korinther, Lukasevangelium und Matthäusevangelium), die Fenster der Südseite (rechts vom Haupeingang) erzählen von prophetischen Gestalten der hebräischen Bibel (Hesekiel, Jeremia, Amos, Jesaja und Abraham).

Die Taufe Jesu von Claus Pohl
Das Tauffenster von Berthold Jahnke

Architektur

Die Salvatorkirche ist eine gotische Basilika mit einem dreischiffige, sechsjochigen Langhaus. An die Vierung schließen sich einjochige Querschiffe an. Der zweijochige Chor hat einen polygonalen 5/8-Schluss. Die südliche Seitenkapelle entspricht in ihrer spätgotischen Form der des Chores. Das Maßwerk zeigt reichen Fischblasenschmuck. Das Mauerwerk ist aus hellgrauem Tuffstein gefertigt. Das Kirchendach ist mit dunklem Schiefer gedeckt.

Das Strebewerk am Langhaus ist ein Schmuck der historisierenden Gestaltung zu Beginn des 20. Jh. Statisch wäre es nicht erforderlich. Ebenso stammen die gemauerten Giebel der Querschiffe aus dieser Zeit.

Der Turm hatte zeitweilig eine Höhe von 112 Metern. Er wurde erstmals 1367 fertig gestellt und ruht auf vier mächtigen Pfeilern im Westteil der Kirche. Die Westwand des Turmuntergeschosses präsentiert ein beachtliches Fenster zum Alten Markt hin. Den heutigen Abschluss des Turmes bildet ein oktogonales Glockengeschoss von 1903. Der zugehörige neogotische Turmhelm wurde im 2. Weltkrieg zerstört.

Folder Salvatorkirche
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Broschüre Salvatorkirche Für 4,00 EUR in der Kirche erhältlich

Kuhn-Orgel der Salvatorkirche (2002)

Kuhn Orgel
I. Hauptwerk C-a3 II. Solo C-a3
1. Principal 16′ 1. Offenflöte 8 ‚
2. Octave 8′ 2. Salicional 8
3. Coppel 8′ 3. Principal 4′
4. Viola da Gamba 8′ 4. Rohrflöte 4′
5. Octave 4′ 5. Komet III 2 2/3′
6. Hohlflöte 4′ 6. Oktave 2′
7. Quinte 2 2/3′ 7. Scharf III 1′
8. Octave 2′ 8. Trompete 8′
9. Mixtur V 2′ 9. Clairon 4′
10. Fagott 8′ Tremulant
III. Schwellwerk C-a3 P. Pedal C-f1
1. Bourdon 16′ 1. Principalbass 16′
2. Doppelflöte 8′ 2. Subbass 16′
3. Viola 8′ 3. Grossquinte 10 2/3′
4. Vox coelestis ab c° 8 ‚ 4. Octavbass 8′
5. Principal 4′ 5. Spitzflöte 8′
6. Traversflöte 4′ 6. Choralbass 4′
7. Nasard 2 2/3′ 7. Posaune 16′
8. Flageolet 2′ 8. Trompete 8′
9. Terz 1 3/5′
10. Mixtur III-IV 2 2/3′
11. Basson 16′
12. Trompette harmonique 8′
3. Oboe 8′
14. Vox humana 8‘
Tremulant
 
 
Koppeln ll-l, Ill-l, Ill-ll, III-I 16′, I-P, II-P, II1-P, III-P4′
Doppelregistertraktur, Mechanische Spieltraktur
Setzer mit 4x 256 Kombinationen.
 
 
 
 
 

 

Anreise

Salvatorkirche

Anreise

Salvatorkirche Duisburg
Burgplatz 19
47051 Duisburg
Öffnungszeiten:

Dienstag – Samstag 10 – 17 Uhr
Sonntag (nach dem Gottesdienst) 11 – 13 Uhr
Montag geschlossen
Führungen
An jedem ersten Sonntag im Monat findet von 15 bis 16 Uhr eine Kirchenführung statt. Sie wird von ehrenamtlichen Kirchenführern geleitet, die Sie über die Geschichte, Baustil und die Fenster der Salvatorkirche informieren. Der Eintritt hierzu ist frei.
Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg
Am Burgacker 14-16
47051 Duisburg