Eine Kirchenführung der besonderen Art:

Die Epitaphe in der Salvatorkirche


Nächster Termin Freitag, 21. Juli, 15-16.30 Uhr

Das bekannteste der Epitaphe in der Salvatorkirche ist sicherlich das von Gerhard Mercator. Es hängt in der Südkapelle und soll die naturgetreuste Darstellung des Duisburger Geographen und Universalgelehrten aus dem 16. Jahrhundert sein. Darüber hinaus hängen noch viele andere dieser Art der Gedenktafeln in der Kirche und erinnern an verdiente Söhne und Töchter unserer Stadt, die dereinst in der Kirche zu Grabe getragen wurden. Man macht es sich beim heutigen Durchschreiten der Kirche gar nicht mehr bewusst, dass man auf einer „besonderen Art des Friedhofs“ wandelt

Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Termine: 21. Juli, 18. Aug., 8. Sept., 10. Nov., 8. Dez. 2017


Treffpunkt Salvatorkirche, jeweils freitags, 15-16.30 Uhr:

Mehr Informationen gibt es telefonisch unter 0203/33 16 22.

Das Bild der Welt vor und nach der Reformation


Karten-Ausstellung in der Duisburger Salvatorkirche


Weiße Flecken auf Darstellungen des Planeten Erde sind heute kaum vorstellbar. Eine Ausstellung in der Salvatorkirche zeigt anlässlich des Reformationsjubiläums in acht Themenbereichen anhand von unterschiedlichen Karten und sonstigen Darstellungen, welches Bild der Welt die Menschen vor und nach der Reformation hatten. Dipl. Ing. Heinz Jürgen Lagoda und Prof. Dr.-Ing. Peter Mesenburg von der Universität Duisburg-Essen möchten anhand von ausgesuchten Reproduktionen zeigen, wie religiöse Prägungen, Reisen und Entdeckungen, die Wissenschaftsgeschichte und speziell die Entwicklung der Geowissenschaften von Geodäsie und Kartographie Eingang in die verschiedenen Darstellungen der Erde in den vergangenen Jahrhunderten gefunden haben. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 18. Juni 2017 mit einem Gottesdienst um 10 Uhr und einem anschließenden Empfang mit den Initiatoren der Ausstellung, die danach eine kurze Einführung in die Thematik geben und danach Interessierte gerne durch die Ausstellung führen. Zu sehen sind die Exponate bis zum 16. Juli 2017 zu folgenden Öffnungszeiten: dienstags bis samstags von 9 bis 17 Uhr, sonntags bis 13 Uhr, montags geschlossen. Der Eintritt ist frei. Führungen können nach Rücksprache mit den Initiatoren telefonisch vereinbart werden (0203 / 598247). Als Beispiel für die mittelalterliche Sicht auf die damals bekannte Welt ist in der Salvatorkirche eine verkleinerte Kopie der Ebstorfer Weltkarte zu sehen. Sie bestand aus 30 zusammengenähten Pergamentblättern und hatte Jerusalem als Mittelpunkt. Mit mehr als 2.300 Text- und Bildeinträgen war sie nach derzeitigem Kenntnisstand die größte und umfangreichste Weltkarte aus dem Mittelalter. Zu sehen sind aber auch Karten der frühen Neuzeit, die die Gestalt und Topographie der damals bekannten Erde möglichst genau wiedergeben sollten. Dazu gehören auch Beispiele der Karten von Gerhard Mercator. So enthält etwa seine Weltkarte von 1569 neben den darzustellenden Inhalten in jedem Falle auch ein Kartennetz als Bezugssystem für die auf der Erdoberfläche definierten geographischen Koordinaten, die als Meridiane und Breitenkreise bezeichnet werden. Zu sehen sind in der Ausstellung aber auch Nachbildungen von sogenannten Portolankarten, die nicht der üblichen mittelalterlichen Kartentradition zugeordnet werden können. Die Abbildungen beschreiben zunächst vorwiegend die Küstenlinien des Mittelmeerraumes und des Schwarzen Meeres, später auch Teile der Atlantikküste und des Nord- und Ostseeraumes. Gefährliche Passagen waren in den Karten hervorgehoben und mit Eintragungen wie „Gib acht!“ oder „Öffne das Auge“ kommentiert.
Die beiden Ausstellungsmacher fasziniert aus fachlicher Sicht neben der Schönheit und Fülle der Darstellung insbesondere die Genauigkeit insbesondere dieser Portolane. „Diese erreichte Präzision ist Ergebnis einer noch nicht zu erklärenden Ingenieurleistung. Die genauen Entstehungs- und Organisationshintergründe liegen bis heute weitgehend im Dunkeln“, betont Jürgen Lagoda. Die geheimnisvollen Portolane bilden den Anfang der Ausstellung in der Salvatorkirche. Neben einigen besonders schönen faksimilierten Ausgaben werden auch überblicksartig Methoden und Ergebnisse der in den vergangenen Jahren an der Universität Duisburg-Essen durchgeführten Genauigkeitsuntersuchungen präsentiert.


Bibelmarathon

in der Salvatorkirche vom 10.9.2017, 11.30 Uhr bis 14.9.2017, 15.30 Uhr. Freie Bibelstellen mit den entsprechenden Uhrzeiten sind hier zu finden. Bitte die gewünschte freie Stelle an Pfarrer Stephan Blank mailen (blank@ekadu.de).



In der Regel werden in Gottesdiensten nur einzelne Passagen aus der Heiligen Schrift gelesen. Aus Anlass des Reformationsjubiläums soll in der Salvatorkirche aber die gesamte Bibel, ohne Pause, Tag und Nacht, in 100 Stunden gelesen werden. Das kann gelingen, wenn sich mindestens 200 Menschen finden, die jeweils 30 Minuten einzelne Stellen aus dem Alten oder Neuen Testament vorlesen.
Der Marathon beginnt am Sonntag, 10. September 2017 um 11.30 Uhr und endet am Donnerstag, 14. September 2017 um 15.30 Uhr. Die Kirche neben dem Rathaus ist zum Bibelmarathon Tag und Nacht geöffnet. Allein sind die Leser jedoch zu keiner Zeit, denn ein Hintergrunddienst kümmert sich rund um die Uhr um die Anwesenden und sorgt dafür, dass die Wechsel gut funktionieren. Wer am Lesetisch in der Salvatorkirche Platz nehmen möchte, sucht sich eine Bibelstelle mit der entsprechenden Uhrzeit auf einer Liste im Internet unter www.ekadu.de aus und teilt diese Pfarrer Stephan Blank per Mail mit (blank@ekadu.de). Anmeldungen sind ab dem 1. Februar 2017 möglich.

In der Salvatorkirche wurde die Bibel schon zwei Mal an einem Stück durchgehend gelesen. Eingetragen hatten sich für das Bibellesen ältere Semester, aber auch Jugendliche und Konfirmanden. Zudem schienen sich viele mit dem eigenen Text bereits im Vorfeld zu beschäftigen, denn einige machten Leseübungen mit lauter Stimme, andere fragten nach, wie das eine oder andere Wort ausgesprochen werde, oder wie schwierige Abschnitte zu verstehen seien. Vorlesende sprachen von unvergesslichen Erfahrungen.

 

 

 

Carmina burana am 9.6.2016

 

Vor insgesamt 1300 Zuhörern sang die Kantorei in zwei Konzerten die Carmina burana von Carl Orff. Es war eine Benefizveranstaltung der Duisburger Philharmoniker zum 700jährigen Geburtstag der Salvatorkirche. Die Einnahmen gehen in die Renovierung des Turmes.

 

 

 

Turmsanierung

 

Spendenkonto:

Ev. Kirchengemeinde Alt-Duisburg
BIC: GENODED1DKD
IBAN: DE46 3506 0190 1010 1010 14
Stichwort: Turmsanierung Salvator
mit Namen und ggfls. Adresse

 

Derzeitiger Spendenstand: ca 240.000 Euro

 

 

Faust: Tanztheater und Musik von Petr Eben

Eindrücke vom Abend mit Ulla Weltikes Tanztheater am 15.11.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Singen Sie!

Chorerfahrene Sänger/innen sind herzlich eingeladen, die nächsten Konzerte der Salvatorkantorei aktiv mitzugestalten. Wir singen Mozarts große c-moll Messe. Proben: Donnerstags von 19.30 bis 21.30 im Calvinhaus, Burgacker 41. Infos: Marcus Strümpe

Kommen Sie einfach unverbindlich zum Kennenlernen vorbei!

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Informationen zu Veranstaltungen rund um die Salvatorkirche finden Sie ab sofort auch unter

https://www.facebook.com/SalvatorkircheDuisburg

 

 

Mit dem Luftschiff durchs Kirchenschiff

Einmal durch die Salvatorkirche fliegen: Was verrückt klingt, haben die "Windreiter" zumindest virtuell möglich gemacht. Die "Windreiter" sind eine Gruppe von Studierenden der Heinrich Heine Universität Düsseldorf. Sie studieren Theologie, Biologie und andere Fächer. In ihrer Freizeit haben sie ein Miniaturluftschiff mit den Abmessungen von ca. 200 cm Länge und 80 cm Durchmesser konstruiert. Dieses mit Helium gefüllte Luftschiff lassen die Studenten in Kirchen ferngesteuert fliegen und drehen mithilfe der am Rumpf befestigten Kamera eindrucksvolle, ruhige Filme. Im November 2010 war "Windreiter" das innovative EKD-Projekt des Monats, im April 2011 waren die Windreiter in der Salvatorkirche zu Gast. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist ein knapp vier Minuten langer, mit Musik der Salvatororgel unterlegter Film, der vor allen Dingen auch die Fenster und Gebäudeteile der Kirche in den Blick nimmt, die von unten manchmal nur schwer zu sehen sind.

 

Lichtinstallation "Ruhrlights"

Informationen und ein Video über die faszinierende Lichtinstallation von Xavier de Richmont am Turm der Salvatorkirche vom 24. bis 26.10. finden Sie hier.